หันหน้าไปยังดวงอาทิตย์และเงาจะตกหลังคุณ-

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich

Montag, 20. Mai 2013

Wie vor einer Urlaubsreise

Die Zeit bis zur Abreise rückt immer näher und doch ist es für mich noch so weit weg, irgendwie nicht greifbar. Klar, ich hab da zum Beispiel meine Gastschwestern, mit denen ich schon Kontakt halte, aber ansonsten weiß ich wirklich nicht, was mich erwartet. Es ist genauso für mich, wie sich das Unendliche vorzustellen: es geht einfach nicht. 
Noch dazu habe ich die ganze Zeit das Gefühl noch so viel erledigen zu müssen. Gastgeschenke besorgen, überlegen was zu mitzunehmen ist oder was ich eventuell noch besorgen muss. Es ist so wie vor einer Urlaubsreise: da fällt einem eine halbe Stunde vorher ein, dass man noch neue Lieder auf dem iPod braucht, da man sich dort nichts neues anhören kann. Man merkt plötzlich, worauf man doch Wert legt und worauf man nicht verzichten kann. Vor allem haben wir aber das Bedürfnis, alles auf Vorrat anzuhäufen, für den Fall, dass es das dort nicht gibt. Es fängt schon bei Kleinigkeiten wie Essen an (Süßigkeiten, Brot...).

Aber nun sollte ich mir eigentlich keine Gedanken darüber machen. Ich sollte mich auf die BLF konzentrieren, denn dann ist für mich die letzte Hürde geschafft, dann habe ich schon mal das wichtigste erledigt und hoffentlich (gut) bestanden. ;)


Sonntag, 19. Mai 2013

Samstag, 18. Mai 2013

YFU- VBT Mühlhausen 2.0

Trotz, dass die VBT wirklich anstrengend war für mich, war sie natürlich sehr wichtig.

Im groben ging es darum, uns, den Austauschschülern, zu zeigen, dass so ein Auslandsjahr nicht nur mit Spaß verbunden ist, sondern auch mit Herausforderung und viel Verantwortung. Doch diese haben sie uns nicht nur erzählt, sondern wir arbeiteten uns diese zusammen mit den Teamern aus.

Wichtig war erst einmal zu klären, was Kultur eigentlich bedeutet, wie sie definiert ist und woraus sie besteht.  Darunter zählen natürlich die Werte einer Kultur,die Institutionen und die Kommunikation(-ssysteme).
Was denkt ihr, welche Werte zu unserer Kultur zählen?
Ich/Wir denken wichtig sind zum Beispiel: Zusammenhalt, finanzielle Absicherung, Freundschaft, Privatssspäre, Freiheit und Individualität (etc...). Diese können sich natürlich gewaltig unterscheiden von der, einer anderen Kultur, da die Menschen anders geprägt sind. Deswegen ist es wichtig, zu erkennen, dass "anders" nicht gleich "schlechter" ist. Man muss lernen zu akzeptieren und zu tolerieren.
Außerdem müssen wir beachten, dass nicht nur die Mentalität der Menschen anders ist, sondern auch die Art der Kommunikation. Die Art mit Menschen zu kommunizieren wird nicht nur definiert durch die Sprache, sondern auch durch Gestik, Mimik, Wortwahl und der Bedeutung der Aussage. So kann man in einer Aussage mehrere Bedeutungen daraus schließen.
Auch wichtig sind die verschiedenen Institutionen im Ausland (Damit sind Einrichtungen mit gesellschaftlichen Aufgaben gemeint, wie zum Beispiel Behörden, Schulen usw. gemeint) und deren Bedeutung. Auch hier muss man beachten, dass sie durch die Geschichte der Kultur und der Gesellschaft geprägt sind. Am Beispiel der Schule in Thailand kann man dies ganz gut veranschaulichen: Dort herrscht ein großer Respekt zu älteren Personen und es wird Wert darauf gelegt, dass das Aussehen der Schüler ihr Lernverhalten nicht beeinflusst. Heißt das tragen von Uniformen und das ablegen von Schmuck und Accessoires jeglicher Art (Nagellack, Schminke...) ist Pflicht. In manchen Schulen müssen auch die Haare einheitlich getragen werden (kurzer Bob).
So was müssen wir auch akzeptieren lernen und tolerieren, um uns integrieren zu können.

Die Verantwortung besteht für uns darin, dass wir in 1. Linie unser Land repräsentieren und eine gewisse Vorbildfunktion haben. Nehmen wir an, dass wir die/der 1. Deutsche sind, den die Menschen dort sehen. Dann beziehen sie möglicherweise alles, was wir tun, auf ganz Deutschland. Dadurch prägen wir die Menschen dort.

Insgesamt haben wir so viele Informationen dort erhalten, soviel kann ich gar nicht schreiben/erzählen.
Alles was ich dazu noch sagen kann ist: Ich fühle mich nun wirklich etwas sicherer, aber ich habe auch echt viel Angst. Angst etwas falsch zu machen, oder meiner Verantwortung nicht gerecht zu werden und ihnen ein schlechtes Bild meiner Kultur zu vermitteln.

Freitag, 17. Mai 2013

YFU -VBT Mühlhausen

Gestern endete frühzeitig (da ich leider erkrankt bin, wurde ich abgeholt) meine Vorbereitungstagung in Mühlhausen, welche am Sonntag dem 12.05 begann und eigentlich Samstag, den 18.05 aufhören sollte.

Die VBT ist wirklich schwierig zu beschreiben für Außenstehende.
Im Allgemeinen verrät der Name schon grob den Inhalt: Man wird in dieser Woche auf das Auslandsjahr vorbereitet.
Diese fand in Mühlhausen statt, welches nur knapp 80 km von Weimar entfernt ist, im "AntoniQ". Dies war im Mittelalter ein städtisches Spital, welches auch heute noch seinen Flair nicht verloren hat.
Als ich am Sonntag dort ankam, war ich für einen Moment echt aufgeregt, da ich mich in die Kirche zu 40 fremden  Schülern und 10 Teamern begeben musste. Dort sollte ich einen Steckbrief ausfüllen und bekam ein Namenschild in der Form eines Elefanten. Gleich darauf wurde ich in einer größeren Gruppe durch das Gelände geführt. Danach durfte ich endlich in mein Zimmer, um mich etwas einzurichten. Die Schüler wurden alle willkürlich in Zimmer eingeteilt, sodass man förmlich mit fremden in Kontakt kommen musste, was aber keinem von uns wirklich schwer fiel! Die zwei Mädels in meinem Zimmer waren wirklich sehr nett und rücksichtsvoll.
Nachdem wir uns eingerichtet haben, sollten wir uns alle in der Kirche einfinden um die Abläufe, Regeln und die Teamer kennen zu lernen. Allgemein galt Alkohol-,Rauch- und Sex-Verbot. ;o
Auch den sogenannten "Bettcheck" (Alle müssen im Bett liegen und Nachtruhe einhalten) durften wir selbst festlegen und so einigten wir uns auf 24.00 Uhr. Danach wurden wir wieder willkürlich in 6-er Gruppen eingeteilt und fanden uns in unseren Räumen ein.
Am 1. Tag war die AG sehr entspannt und so nutzen wir die Chance, uns Gegenseitig etwas besser kennen zu lernen, was wir von der VBT erwarteten und welche Gründe uns zu unseren Zielländern bewegten. Die VBT war gut gemischt, was die Länderwahl betraf (da sie zu einem relativ späten Zeitpunkt stattfand, waren noch die restlichen Schüler zusammen gemischt worden): USA, China, Australien und Thailand.
Mindestens 25 der 41 Schüler werden in die USA gehen, 5 oder 6 nach China, 10 nach Thailand und nur eine Schülerin nach Australien.
Unser Tagesablauf war meines Erachtens ziemlich anstrengend:
Morgens um 8 war der Zeitpunkt für das Frühstück, welches wir in einer Art Kantine zu uns nahmen. Um 8 ist zwar nicht zu früh, aber wenn man bedenkt, dass man kein eigenes Bad hatte und sich jeweils 4-6 Mädels ein Bad mit 2 Duschen, 2 Waschbecken und einer Toilette teilen müssen, kann man sich denken, dass das hektisch ablaufen kann.
Um 9 war der Treff in der Kirche. Dort machten wir meist ein paar Energizer, ließen die singen, die zu spät kamen oder ihr Namensschild vergaßen und wurden wieder in Gruppen eingeteilt. Danach ging es in die erste AG, die meist von 9.20 Uhr bis 12.30 ging.
13.00 Uhr gab es Mittagsessen und 14.30 Uhr die 2. AG (wieder neue Gruppe, neue Teamer). Diese endete meist 17.30, um 18 Uhr das Abendessen einzunehmen.
Nach dem Abendessen fand die 3. AG statt. In der gaben wir ein Feedback über den Tag ab und da wir ohne hin mit den Teamern zusammen waren, die selbst in dem Land waren, konnten wir noch die Fragen loswerden, die uns schon lange auf der Seele lagen. Gegen 9, spätestens halb 10 waren wir für den Tag fertig und durften bis 12 unsere Freizeit auskosten.
Wenn man das auf die gesamte Woche bezieht, sieht man, dass wir nicht viel Freizeit hatten aber doch viel Abwechslung.

Um den Text nicht überlang zu gestalten, schreibe ich die Inhaltlichen Sachen in den nächsten Eintrag. :)

P.S.: Nach einem kleinem Zimmervorfall (Ameisen!), durften meine Mitbewohnerinnen und ich in eine Art Luxus-Suite ziehen. Dies hier, ist mein Bett. :))

Wie die Zeit vergeht!

Wow, nur noch 5 Wochen, dann beginnt einer ganz neuer und aufregender Lebensabschnitt. In...? Thailand!

Aber mal ganz von vorne:
Ich  habe im September/November 2012 angefangen mich für ein Auslandsjahr zu bewerben. Zuerst für das Parlamentarische-Patenschaftsprogramm für die USA, welches ich von meiner Schule vermittelt bekam. Dieses schickt wenige, ausgewählte Schüler aus Deutschland unter einem Vollstipendium in die USA als politische Botschafter. Dies setzte natürlich gewisse Grundkenntnisse über die Politik und Geschichte Deutschlands und der USA vorraus (Welche ich nur bedingt besitze). Natürlich wurde ich nicht genommen, worüber ich im Endeffekt nicht unglücklich bin. Parallel dazu bewarb ich mich bei YFU, dies war einer der besten Entscheidungen, die ich treffen konnte. Zuerst waren es die englischsprachigen Länder, die in meine Länderauswahl traten, jedoch wählte ich auch exotischere Länder auf den unteren Plätzen aus, mit dem Gedanken, dass ich sowieso nicht dahin kommen würde.
Umso größer war dann meine Überraschung, als ich erfuhr, es würde Thailand sein.
Nun bin ich sehr froh darüber!

Nun ja, die Zusage erhielt ich im Dezember/Januar, das ist nun schon 5 Monate her und nun sind es nur noch 5 Wochen.
Ihr könnt euch meine Aufregung nicht vorstellen, aber um mich besser verstehen zu können, könnt ihr gerne meine Beiträge hier lesen und mich so einen Teil auf meiner Reise begleiten!
Ich bemühe mich, so viel wie möglich hier festzuhalten, da ich mich dort bemühen werde direkten (häufigen) Kontakt nach Deutschland zu vermeiden.
Wie YFU sagt: Sobald man im Ausland skypt/telefoniert, Emails schreibt und ständig in Kontakt mit den Liebsten in der Heimat hat, befindet man sich in Gedanken wieder in Deutschland.
Aber das ist nicht Sinn und Zweck des Auslandsjahres. Deswegen werde ich versuchen es hier festzuhalten um direkten Kontakt (z.B Facebook etc.) zu reduzieren und wen es interessiert,wie es mir geht und was ich erlebe, kann es hier nachlesen.